|
Literatur der Aufklärung (1720 – 1800)
Zur Zeit der Aufklärung begann der Aufstieg des Bürgertums innerhalb des absolutistischen Staates. Die Aufklärung folgte dem Zeitalter des Barock. Die Literatur der Aufklärung unterscheidet sich darin dass die Sie begann sich auf das bürgerliche Publikum zu richten. Die Werke sollten nicht mehr vorwiegenden für die Fürsten und Adeligen geschrieben werden. In den Schriften dieser Zeit wird vor allem die „sittliche Besserung“ gefordert. Die Intension knüpft an die Renaissance an, in dieser Zeit wurden antike Ideale wiederbelebt. Die Vertreter der Aufklärung sehen diese Zeit als neue Ära an in der, der Mensch mit seiner Verantwortung in den Mittelpunkt gestellt werden soll. Hintergrund dafür ist das Bürgertum welches sich von den Regeln der Kirche mit seiner „geistigen Bevormundung“ zu befreien. Dies wird gerne als „Emanzipation des Denkens“ beschrieben.
Bedeutenden Einfluss hatten Vertreter der philosophischen Aufklärung wie Christian Wolff, Gottfried Willhelm Leibniz, Montesquieu die sich für die Gewaltenteilung einsetzten. Zu den französischen Aufkläreren gehört Voltaire (1694 – 1778) und Jean-Jacques Rousseau (1712-1778)
Der Fabel wurde in der Aufklärung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Philosophie und Wissenschaft spielte bei den Menschen eine immer größere Rolle. Immanuel Kant einer der bedeutendsten deutsche Philosophen fasste die Frage „Was ist Aufklärung“ sehr treffend zusammen. „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Deutsche Schriftsteller der Aufklärung
In der Frühaufklärung war Christian Fürchtegott Gellert für seine Fabeln besonders bekannt. Beinflusst wurden damalige Schriftsteller von französischer Literatur. So übersetzen Schiller und Lessing z.B. Werke von D.Diderot. Auch Goethe übersetzte einige französische Werke in seiner Schaffenskriese. Besonders bekannt und in Schulen als Beispiel herangezogen wird das Werk „Nathan der Weise“ oder „Emilia Galotti“ von Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)
|